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BGH verlangt "schlüssige Berechnungen" nach Widerspruch einer Lebensversicherung

31. Juli 2015 | Versicherungsrecht
Der Bundesgerichtshof hat wichtige Details zum Widerspruch von Lebensversicherungen und den Ansprüchen von Versicherten zusammen gefasst.

Thomas Willers

Rechtsanwalt Thomas Willers ist Gründer und Geschäftsführer der Jurelus Rechtsanwaltsgesellschaft mbH und fokussiert...

Was steckt wirklich hinter dem Urteil des BGH vom 29. Juli 2015? Der Bundesgerichtshof hat nicht nur grundsätzlich verbraucherfreundlich entschieden. Er hat auch endgültig einer pauschalierten Bemessung der so genannten entgangenen Nutzung widersprochen. Das ist die eigentliche Sensation des Richterspruchs, denn dahinter verbirgt sich der Anspruch, den Versicherungsnehmer an ihre Versicherung haben, da mit dem Geld des Versicherten gearbeitet wurde und dadurch Erträge erwirtschaftet wurden.

 

Für Verbraucher-Anwälte bedeutet dies, dass pauschalierende Klauseln in der Klageschrift nicht mehr durch gewunken werden. Thomas Willer, Rechtsanwalt aus München und Herausgeber von www.widerruf-lebensversicherung.de: "Gerichte werden in Zukunft nur noch weitere Forderungen auf Basis entgangener Nutzung anerkennen, wenn detaillierte Berechnung der tatsächlich gezogenen Nutzungen plausibel und schlüssig vorgetragen werden".

 

Willers geht aber davon aus, dass die Auswirkungen in außergerichtlichen Verfahren noch wesentlich drastischer ausfallen werden: "Versicherungen werden ab sofort jede über die Prämienrückerstattung hinausgehende Forderung ablehnen, wenn dem Widerspruch keine versicherungsmathematische Berechnung beigefügt wird!"

 

Die JURELUS Rechtsanwaltsgesellschaft mbH arbeitet deutschlandweit mit Forderungsnachweisen dieser Art. Willers: "Wer mehr als nur sein Geld zurückhaben will, der sollte sich an einen Anwalt wenden, der ihm verlässliche und vor allem bezahlbare Berechnungen dieses Anspruchs liefern kann.

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