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Augen auf beim Goldankauf!

18. Mai 2021
Für Altgold wie Barren, Münzen und Zahngold werden zurzeit Spitzenpreise versprochen. Jedoch sollten private Verkäufer besonders vorsichtig sein. Der Goldhandel birgt hohe Risiken. Doch wer sein Gold bei einem seriösen Juwelier verkauft, sollte keinerlei Probleme bekommen.

Für Altgold wie Barren, Münzen und Zahngold werden zurzeit Spitzenpreise versprochen. Jedoch sollten private Verkäufer besonders vorsichtig sein. Der Goldhandel birgt hohe Risiken. Doch wer sein Gold bei einem seriösen Juwelier verkauft, sollte keinerlei Probleme bekommen.

Um auf die möglichen Tücken aufmerksam zu machen, gibt der Ratgeber Tipps, auf was bei einem Goldankauf geachtet werden sollte.
 

Vorsicht beim Goldverkauf

Die Suchmaschine Google spuckt beim Suchbegriff Goldankauf mehr als 180.000 Ergebnisse aus. Darunter befinden sich Anzeigen zahlreicher Juweliere und Firmen. Die Anbieter locken mit spektakulären Verkaufspreisen. Zusätzlich wird versprochen, dass die Echtheit von Schmuck gewissenhaft geprüft wird. Anschließend wird dann Altgold in Form von Schmuck, Münzen oder Barren gegen Bargeld getauscht. Jedoch mussten einige Kunden eine böse Überraschung erlegen - der Käufer forderte die Erlöse wieder zurück.
Wie ist das möglich?
 

Falle Rücknahme-Verpflichtung

 
Die Kunden mussten auf der Verkaufsquittung eine "Rücknahme-Verpflichtung" unterschreiben. Diese wird wirksam, wenn es sich beim akzeptiertem Goldschmuck nicht um das versprochene Edelmetall handelt. Die Unterschrift bedeutet für Kunden ein extremes Risiko, da das erhaltene Geld jederzeit zurückgefordert werden kann. Um dieses Problem zu vermeiden, sollte man besser keine Rücknahmeverpflichtung unterschreiben. Stattdessen ist es wichtig, stets darauf zu bestehen, eine genaue schriftliche Material-Garantie des Ankäufers zu erhalten.
 

Betrugsfalle Postverkauf

 
Beim Goldankauf per Post können auch Betrugsfälle drohen. Firmen wie Goldkurier, Goldkit und Briefgold berufen sich auf ihren Webseiten auf zahlreiche zufriedene Kunden und mehrere Millionen an ausbezahlten Euros. In Online-, Print- und TV-Reklame trommelt Goldkit penetrant dafür, alle Gegenstände, die man verkaufen möchte, in ein frankiertes, zugesandtes, Paket zu stecken. Es wird versprochen, dass sich der Ertrag bereits nach kurzer Zeit auf dem Konto befindet. Die Gratis-Sendungen sind meistens nur bis zu einem Wert von 500 Euro versichert. Wenn man nun mehr Gold in das Paket legt, muss damit gerechnet werden, dass man im Verlustfall keinen Cent erhält. Auch wenn man in eine Sendung weniger stopft, kann man leer ausgehen. Man benötigt einen qualifizierten Nachweis für eine Verlust-Regulierung, was in einem Paket enthalten war. Daher ist es sicher empfehlenswert, dass der Wert des Schmucks vor einem Versand von einem Juwelier schriftlich geschätzt wird, oder von einem Juwelier das Gold angekauft wird.

 

Weitere Betrugstaktiken

 
Wenn ein Verkäufer das erste Angebot eines Anbieters ablehnt, wird oftmals ein höheres Angebot unterbreitet. Jedoch entspricht die Summe dem tatsächlichen Wert von Münzen und Schmuck bei weitem nicht. Falls nun der Verkäufer ein Preisangebot endgültig ablehnt, drohen weitere Probleme gemäß der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB). Die Prüfer erlauben sich dann vor allem bei Briefgold, Uhren oder Schmuckstücke teilweise oder irreparabel zu beschädigen. Einige zerstören das gesendete Briefgold. Andere entfernen Edelsteine, Steine oder andere Applikationen, die nicht als Vertragsgegenstand gelten können.
 

Fazit - Vorsicht beim Verkauf von Gold

 
Bevor man sich für einen Goldverkauf entscheidet, ist es sicher empfehlenswert, den Anbieter genau zu überprüfen. Leider tummeln sich zahlreiche schwarze Schafe und zahlreiche Personen, die ihr Gold gewinnbringend verkaufen möchten, werden Opfer von Betrug. Bevor man sich zu einem Verkauf entscheidet, muss man daher einen Anbieter genau überprüfen. Im Zweifelsfall kann man sich auch an die Verbraucherzentrale wenden.