Sie befinden sich hier:
Startseite Vorfälligkeitsentschädigung

Rückrufservice

Vorfälligkeitsentschädigung vermeiden und viel Geld sparen

Holen Sie sich jetzt Ihre Vorfälligkeitsentschädigung zurück

Wird ein Darlehen vorzeitig abgelöst, kann die Bank eine Vorfälligkeitsentschädigung verlangen. Diesen Anspruch auf eine Vorfälligkeitsentschädigung  verliert sie allerdings, wenn sie den Darlehensnehmer nicht ordnungsgemäß über die Methode zur Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung informiert hat. Da Banken die Berechnungsmethode oftmals nicht transparent und für den Verbraucher verständlich dargestellt haben, haben Darlehensnehmer gute Chancen, ohne Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung aus dem Kreditvertrag auszusteigen oder eine bereits gezahlte Vorfälligkeitsentschädigung zurückzuholen.

Wird ein Darlehen vorzeitig abgelöst kann die Bank quasi als Ersatz für die entgangenen Zinsen eine Vorfälligkeitsentschädigung verlangen. Gerade bei Immobiliendarlehen kann die Höhe der Vorfälligkeitsentschädigung schnell im fünfstelligen Bereich liegen. Diesen Betrag können sich Darlehensnehmer aber ggf. sparen, wenn die Bank nicht ordnungsgemäß über die Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung informiert hat.

Kreditnehmer haben unter gewissen Umständen das Recht, ein Immobiliendarlehen schon vor Ablauf der Zinsbindung zurückzuzahlen. Ein wichtiger Grund dafür kann z.B. der Verkauf der Immobilie sein.

Bei der Vergaben von Darlehen haben Banken Zinsen in der Regel für zehn Jahre berechnet. Durch die vorzeitige Beendigung des Darlehens entgehen der Bank Zinsen und sie kann als Ausgleich eine Vorfälligkeitsentschädigung verlangen. Damit der Kreditnehmer eine Vorstellung hat, welche finanzielle Belastung dadurch auf ihn zukommt, muss die Bank die Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung verständlich erläutern.

Über folgende Punkte muss die Bank ausreichend informieren, um einen Anspruch auf eine Vorfälligkeitsentschädigung zu haben:

  • Angaben zur Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung
  • Angaben zur Laufzeit des Darlehensvertrags
  • Angaben zum Kündigungsrecht des Darlehensnehmers

Darüber hinaus kann auch die Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung fehlerhaft sein. So hat eine 2019 veröffentlichte unabhängige Studie der Marktwächter ergeben, dass eine unabhängig errechnete Vorfälligkeitsentschädigung in 77 Prozent der Fälle geringer ausfällt als von der Bank berechnet. Im Durchschnitt betrug sie 5 Prozent weniger als die Bank gefordert hat.

Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung

Zur Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung gibt es verschiedene Berechnungsmethoden. Am häufigsten erfolgt die Berechnung nach der sog. Aktiv-Aktiv-Methode oder der Aktiv-Passiv-Methode. Dabei nehmen verschiedene Faktoren Einfluss auf die Höhe der Vorfälligkeitsentschädigung. Dazu zählen u.a.

  • Zinsverschlechterungsschaden
  • Risikoprämie
  • Verwaltungskosten
  • Sondertilgung
Kontaktieren Sie uns unter: 0800 000 1961

Immobiliendarlehen ab 21. März 2016

Bei Immobiliendarlehen, die nach der Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie am 21. März 2016 abgeschlossen wurden, muss die Bank dem Kunden genau erklären, wie sich die Höhe der Vorfälligkeitsentschädigung berechnet. Hier sind aber viele Banken gescheitert und ihre Angaben sind unzureichend. Das führt dazu, dass kein Anspruch auf die Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung besteht.

Bei Immobiliendarlehen, die ab dem  21. März 2016 abgeschlossen wurden, muss die Bank erklären, wie sich die Höhe der Vorfälligkeitsentschädigung berechnet
Schreiben Sie uns eine Nachricht: zum Kontaktformular

Kontaktformular

Mit dem Versand dieses Formulars beauftragen Sie uns, eine unverbindliche Anfrage zu Ihrem beschriebenen Fall einzuholen und an Sie weiterzuleiten. Ihnen entstehen keine Kosten. Unter Umständen - und wenn eine Telefonnummer angegeben ist - wird sich der für Sie zuständige Experte direkt bei Ihnen melden.

Aktuelles zum Thema „Vorfälligkeitsentschädigung“.

Unsere Experten veröffentlichen regelmäßig zum Thema „Vorfälligkeitsentschädigung“. Bitte nehmen Sie bei Fragen zum Artikel direkt Kontakt auf oder nutzen Sie das Kontaktformular auf dieser Seite.

Vorfälligkeitsentschädigung vermeiden oder zurückholen

10.02.2022 | Kanzlei Tolle.Hoffmann

Beim Vorliegen eines sog. berechtigten Interesses (z.B. Verkauf der finanzierten Immobilie) kann ein Immobiliendarlehen vorzeitig gekündigt werden. Aber: der Darlehensnehmer muss dem Darlehensgeber eine Vorfälligkeitsentschädigung zahlen. In Abhängigkeit von der noch offenen Restschuld und anderen Faktoren kann es hierbei zu Forderungen im hohen fünfstelligen Bereich kommen. Für den Darlehensnehmer, der bei einem berechtigten Interesse zu einer vorzeitigen Rückzahlung oftmals gezwungen ist, bedeutet dies eine enorme finanzielle Einbuße.

 

Darlehensnehmer können Vorfälligkeitssteuer zurückholen

21.12.2021 | Kanzlei Brüllmann

Darlehensnehmer haben gute Chancen, eine gezahlte Vorfälligkeitsentschädigung von der Bank zurückzuverlangen, wenn die Bank sie nicht ordnungsgemäß über die Berechnungsmethode für die Vorfälligkeitsentschädigung aufgeklärt hat. Das hat der Bundesgerichtshof im Sommer klargestellt (Az.: XI ZR 320/20) und damit praktisch ein Urteil des OLG Frankfurt bestätigt.

 

Vorfälligkeitsentschädigung für Darlehen zurückholen

16.12.2021 | Saleo Rechtsanwälte

Auch wenn die anstehende Weihnachtszeit die Zeit für Geschenke ist, wollen Verbraucher ihrer Bank oder Sparkasse sicher keine Vorfälligkeitsentschädigung von meist vielen tausend oder zehntausend Euro schenken. Verbraucher, die seit 01.01.2018 für die vorzeitige Ablösung ihres Immobiliendarlehens eine Vorfälligkeitsentschädigung ("VFE") gezahlt oder steht eine solche an, sollten sie deren Rückforderung oder Vermeidung durch einen versierten Fachanwalt für Bankrecht prüfen lassen.

Achtung Verjährung: Vorfälligkeitsentschädigung für Darlehen zurückholen

23.11.2021 | Kanzlei Staudenmayer

Verbraucher, die ein nach dem 20. März 2016 abgeschlossenes Immobiliendarlehen gegen Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung vorzeitig abgelöst haben, können in vielen Fällen die Vorfälligkeitsentschädigung von der Bank zurückfordern. Grund ist, dass die Bank die Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung häufig nicht hinreichend verständlich für den Darlehensnehmer dargestellt hat.

Vorfälligkeitsentschädigung nach Entscheidung des BGH zurückfordern - XI ZR 320/20

02.07.2021 | Kanzlei Brüllmann

Kreditnehmer haben zum Teil gute Chancen, eine gezahlte Vorfälligkeitsentschädigung für die vorzeitige Ablösung eines Darlehens zurückzufordern. Wie aus einer aktuellen Entscheidung des BGH hervorgeht, fehlt es den Banken an der rechtlichen Grundlage für den Anspruch auf eine Vorfälligkeitsentschädigung, wenn die Berechnungsmethode nicht ordnungsgemäß dargestellt wurde (Az.: XI ZR 320/20). Daher wies der BGH eine Nichtzulassungsbeschwerde der Commerzbank gegen ein Urteil des OLG Frankfurt zurück.

OLG Frankfurt entscheidet gegen Commerzbank - 17 U 810/19

Die Commerzbank hatte vor dem BGH Nichtzulassungsbeschwerde gegen ein Urteil des OLG Frankfurt vom 01.07.2020 eingelegt (Az.: 17 U 810/19). In dem Verfahren vor dem OLG Frankfurt hatte der Kreditnehmer zwei Immobiliendarlehen bei der Commerzbank vorzeitig abgelöst. Die Bank forderte daher eine Vorfälligkeitsentschädigung von rund 21.500 Euro. Das OLG Frankfurt entschied jedoch, dass die Bank keinen Anspruch auf eine Vorfälligkeitsentschädigung habe, da sie die Berechnung der Entschädigung für den Darlehensnehmer nicht klar und verständlich dargestellt habe. Die Berechnungsmethode müsse „klar, prägnant, verständlich und genau“ sein. Diese Anforderungen habe die Bank nicht erfüllt und daher gemäß § 502 Abs. 2 Nr. 2 BGB ihren Anspruch auf eine Vorfälligkeitsentschädigung verloren, so das OLG.

Nachdem der BGH die Nichtzulassungsbeschwerde zurückgewiesen hat, ist das Urteil rechtskräftig.

Sie möchten sofort einen Kontakt? 0800 000 1961

Urteil zur Vorfälligkeitsentschädigung mit weitreichenden Folgen

Neben der Commerzbank dürften auch zahlreiche andere Banken die Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung nicht hinreichend transparent dargestellt haben. Verbraucher haben daher gute Chancen, keine Vorfälligkeitsentschädigung zu zahlen oder eine schon gezahlte Entschädigung zurückzuholen. Bei Immobiliendarlehen, die ab dem 21. März 2016 geschlossen wurden, kann daher geprüft werden, ob die Bank überhaupt einen Anspruch auf eine Vorfälligkeitsentschädigung hat.

Bank hat nicht immer Anspruch auf Vorfälligkeitsentschädigung
Nach drei Jahren droht die Verjährung der Ansprüche

Vorfälligkeitsentschädigung und Verjährung

Wer zu Unrecht eine Vorfälligkeitsentschädigung gezahlt hat, kann diese von der Bank zurückverlangen. Allerdings muss auch hier die Verjährung beachtet werden. Es gilt die dreijährige Verjährungsfrist. Heißt: Der Anspruch muss innerhalb von drei Jahren nach seiner Entstehung geltend gemacht werden. Hat jemand bspw. im Jahr 2019 zu Unrecht eine Vorfälligkeitsentschädigung gezahlt, muss er seinen Anspruch noch bis Ende 2022 geltend machen, damit er nicht verjährt.

Kontaktieren Sie uns für ein Telefongespräch: Jetzt Rückruf anfordern

Vorfälligkeitsentschädigung abwehren

Fehler in vielen Darlehensverträgen zur Baufinanzierung führen dazu, dass die Bank keinen Anspruch auf eine Vorfälligkeitsentschädigung hat. Zudem wurde die Höhe der Vorfälligkeitsentschädigung von den Banken häufig falsch berechnet. Eine Überprüfung der Vorfälligkeitsentschädigung kann sich also lohnen. Wir helfen Ihnen weiter.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich meinen Anspruch außergerichtlich regeln?

Trotz eindeutiger Rechtslage weigern sich Banken grundsätzlich, einen Anspruch auf Rückerstattung einer Vorfälligkeitsentschädigung anzuerkennen. Mit etwas anwaltlichem Druck fällt es vielen Banken schon einfacher, das Geld zurückzuerstatten. Meist geht es aber nicht ohne Klage vor einem deutschen Landgericht.

Angebote im Visier

Wir haben uns die Unternehmen, die im Internet und im Fernsehen Grüne Kapitalanlagen als Anlageform empfehlen, mal genauer angeschaut. Wir erlauben uns keine Urteile – wir wollen nur etwas hinter die Kulissen schauen. Wie lange gibt es den Anbieter? Wie ist sein Leumund, wer steckt dahinter? Wie agiert er als Arbeitgeber? Wie hält man’s mit dem Datenschutz? All so Sachen also, damit Sie sich die Arbeit nicht machen müssen.

Brauche ich einen Anwalt?

Vor deutschen Landgerichten - und hier landen solche Fälle aufgrund der Streitwerte - herrscht Anwaltspflicht. Das heißt, Sie können Ihre Rechte nicht selbst einfordern