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Grüne Kapitalanlage UDI insolvent - Die Folgen

BaFin ordnet Rückabwicklung an

Die UDI-Gruppe hat sich auf Investitionen in nachhaltige grüne Geldanlagen spezialisiert. Anleger konnten sich z.B. in Form von Nachrangdarlehen an Investitionen in Windkraft, Solar und Bioenergie oder auch Green Buildings beteiligen. Allerdings sind zuletzt verschiedene UDI-Gesellschaften in finanzielle Schwierigkeiten geraten, mussten auf Anordnung der BaFin abgewickelt werden und / oder haben Insolvenz beantragt. Dementsprechend steht das Geld der Anleger im Feuer.

Die Fakten:

UDI wurde 1998 gegründet und zählt nach eigenen Angaben im Bereich ökologische Kapitalanlagen zu den Marktführern in Deutschland. Investiert wird beispielsweise in Projekte zur Energiegewinnung aus erneuerbaren Energien wie Windkraftanlagen, Photovoltaikanlagen oder Biogasanlagen. Anleger konnten sich beteiligen und den UDI-Gesellschaften u.a. Nachrangdarlehen gewähren.

Die Nachrangdarlehen sind nun zum Problem geworden, da die BaFin offenbar zu der Auffassung gekommen ist, dass die vereinbarte Nachrangklausel unwirksam ist. Das hat zur Folge, dass die Gesellschaften auf Grundlage von Darlehensverträgen unbedingt rückzahlbare Anlegergelder angenommen und damit das Einlagengeschäft ohne die erforderliche Erlaubnis der BaFin betrieben hat. Daher muss das Geschäft abgewickelt und die Gelder unverzüglich an die Anleger zurückgezahlt werden.

Die betroffenen UDI-Gesellschaften sind dadurch in erhebliche finanzielle Schwierigkeiten geraten und haben Insolvenzantrag gestellt.

UDI-Gesellschaften insolvent

Das Amtsgericht Leipzig hat am 31. August 2021 bzw. 1. September 2021 die Insolvenzverfahren über verschiedene UDI-Gesellschaften eröffnet.

Betroffen sind:

  • UDI Energie Festzins III UG & Co. KG – Az.: 401 IE 989/21
  • UDI Energie Festzins IV GmbH & Co. KG – Az.: 401 IE 971/21
  • UDI Energie Festzins V GmbH & Co. KG – Az.: 401 IE 999/21
  • UDI Energie Festzins VI GmbH & Co. KG – Az.: 401 IE 775/21
  • UDI Energie Festzins VII GmbH & Co. KG – Az.: IE 991/21
  • UDI Energie Festzins VIII GmbH & Co. KG – Az.: IE 1000/21
  • UDI Energie Festzins IX GmbH & Co. KG – Az.: IE 1021/21
  • UDI Energie Mix Festzins GmbH & Co. KG – Az.: IE 1001/21

Schlechte Nachrichten gab es auch für weitere UDI-Gesellschaften. So veröffentlichte die BaFin im Juni 2021 Mitteilungen weiterer UDI-Gesellschaften, dass sie ihre Verpflichtungen gegenüber den Anlegern vermutlich nicht erfüllen können. Betroffen sind die UDI-Gesellschaften UDI Immo Sprint Festzins I und UDI Immo Sprint Festzins II sowie UDI Energie Festzins 13 und UDI Energie Festzins 14. Auch die zur UDI-Gruppe zählende te energy sprint Festzins I hat bereits auf einen drohenden Forderungsausfall hingewiesen.

Mit Bescheid vom 24. März 2022 hat die BaFin außerdem der UDI Energie Festzins 11 UG & Co. KG die Einstellung und Abwicklung ihres ohne Erlaubnis betriebenen Einlagengeschäfts aufgegeben.

Kontaktieren Sie uns unter: 0800 000 1961

Riskante Nachrangdarlehen

Nachrangdarlehen sind hochriskante Geldanlagen. Das zeigt sich insbesondere im Insolvenzfall, denn aufgrund der vereinbarten Nachrangs droht den Anlegern der Totalverlust ihres investierten Geldes. UDI-Anleger können sich allerdings Hoffnung machen, dass die Nachrangklausel nicht wirksam vereinbart wurde. Darauf deuten auch die Abwicklungsanordnungen der BaFin hin.

Ist die Nachrangklausel unwirksam, werden die Forderungen der Anleger im Insolvenzverfahren gleichrangig behandelt, d.h. sie müssen sich nicht hinter allen anderen Gläubigern anstellen.

UDI investierte in Biogasanlagen.
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Zahlungsunfähigkeit droht: te Solar Sprint IV stellt Antrag auf Insolvenz

16.05.2022 | Kanzlei Brüllmann

Schlechte Nachrichten für Anleger der te Solar Sprint IV GmbH & Co. KG: Der Gesellschaft droht die Zahlungsunfähigkeit. Für die Anleger bedeutet dies, dass sie mit dem Ausfall ihrer Forderungen rechnen müssen.

Die Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin veröffentliche am 12. Mai 2022 eine entsprechende Mitteilung der te Solar Sprint IV GmbH & Co. KG. Dabei teilt die Gesellschaft mit, dass sie aufgrund der drohenden Zahlungsunfähigkeit am 2. Mai 2022 Insolvenzantrag gestellt hat.

Insolvenz: Anleger der te Solar Sprint II und te Solar Sprint III können Forderungen anmelden

09.05.2022 | Kanzlei Brüllmann

Die Gesellschaften te Solar Sprint II und te Solar Sprint III sind insolvent. Das Amtsgericht Leipzig hat die Insolvenzverfahren am 26. April 2022 eröffnet (Az.: 401 IN 2361/21 bzw. 401 IN 2365/21). Anleger der te Solar Sprint II können ihre Forderungen beim Insolvenzverwalter bis zum 14. Juni 2022 anmelden, Anleger der te Solar Sprint III haben Zeit bis zum 24. Juni 2022.

UDI Energie Festzins 11 - Anleger nach Abwicklungsanordnung der BaFin in Sorge

06.04.2022 | Kanzlei Brüllmann

Wieder schlechte Nachrichten für UDI-Anleger: Die UDI Energie Festzins 11 UG & Co. KG muss ihr Einlagengeschäft auf Anordnung der BaFin einstellen und abwickeln. Grund ist nach Angaben der Finanzdienstleistungsaufsicht vom 5. April 2022, dass die Gesellschaft auf der Grundlage von Darlehensverträgen unbedingt rückzahlbare Gelder von Anlegern angenommen habe, ohne die erforderliche Erlaubnis für dieses Einlagengeschäft zu besitzen.

UDI Energie Festzins 11 – BaFin ordnet Abwicklung an

05.04.2022 | Kanzlei Dr. Ingo Gasser

Die BaFin hat der UDI Energie Festzins 11 UG & Co. KG die Einstellung und Abwicklung ihres ohne Erlaubnis betriebenen Einlagengeschäfts mit Bescheid vom 24. März 2022 aufgegeben. Die Anleger, die der UDI Energie Festzins 11 Nachrangdarlehen gewährt haben, dürften beunruhigt sein. Denn ob die Gesellschaft die Anleger-Gelder nun zurückzahlen kann, ist ungewiss.

te Solar Sprint II und III müssen abgewickelt werden

01.01.2022 | Kanzlei Cäsar-Preller

Anleger gewährten den Gesellschaften te Solar Sprint II und te Solar Sprint III Nachranddarlehen und hofften auf entsprechende Rendite. Nun müssen sie befürchten, dass die Zinszahlungen und Rückzahlungen ausbleiben. Denn die Gesellschaften müssen auf Anordnung der BaFin abgewickelt werden.

 

te Solar Sprint II und III müssen abgewickelt werden

15.12.2021 | Kanzlei Dr. Ingo Gasser

Die schlechten Nachrichten für Anleger der UDI-Gruppe setzen sich fort: Wie die Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin am 10. Dezember 2021 mitteilte, hat sie den Gesellschaften te Solar Sprint II und te Solar Sprint III mit Bescheid vom 25.11.2021 die Einstellung und Abwicklung ihres ohne Erlaubnis betriebenen Einlagengeschäfts aufgeben.

 

UDI Energie Festzins in der Insolvenz

29.10.2021 | RP Law

Nachrangdarlehen sind riskante Geldanlagen. Das mussten zuletzt Anleger, die in UDI-Nachrangdarlehen investiert haben, schmerzlich erfahren. Über acht UDI-Gesellschaften hat das Amtsgericht Leipzig inzwischen die Insolvenzverfahren eröffnet.

 

Betroffen sind folgende Gesellschaften:

UDI Festzins – Nachrangdarlehen der Anleger in Gefahr

06.09.2021 | Kanzlei Dr. Ingo Gasser

Die schlechten Nachrichten reißen für UDI-Anleger nicht ab. Nachdem die UDI Energie Festzins VI GmbH & Co. KG bereits Ende April Insolvenzantrag gestellt hat, drohen nun bei weiteren UDI-Gesellschaften Forderungsausfälle. Dadurch sind auch Zinszahlungen und Rückzahlungen der Nachrangdarlehen an die Anleger gefährdet.

 

UDI Energie Festzins – AG Leipzig eröffnet Insolvenzverfahren

03.09.2021 | Kanzlei Brüllmann

Die Insolvenz verschiedener UDI-Gesellschaften hatte sich in den vergangenen Wochen und Monaten schon abgezeichnet, jetzt ist sie eingetreten. Das Amtsgericht Leipzig hat am 31. August bzw. 1. September 2021 die regulären Insolvenzverfahren eröffnet. Betroffen sind:

 

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