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Gold genießt bei vielen Menschen den Ruf einer sicheren Kapitalanlage. Dass dieser schöne Schein trügen kann, mussten die Anleger der Bouns.Gold GmbH erfahren. Mit ihrem Geld sollte physisches Gold angekauft werden und die Anleger Renditen erhalten. Allerdings ist das Gold offenbar nicht vorhanden, die Unternehmensverantwortlichen haben sich abgesetzt und das vorläufige Insolvenzverfahren über die Bonus.Gold GmbH wurde eröffnet. Den Anlegern drohen erhebliche finanzielle Verluste.

Die Fakten

Auch wenn Gold den Ruf einer sicheren und wertstabilen Geldanlage genießt, müssen die Anleger bei Goldinvestments wachsam sein. Nach dem Skandal um die BWF-Stiftung scheint auch bei der Bonus.Gold GmbH ein großer Teil der vermeintlichen Goldbestände nicht zu existieren und die Anleger müssen erhebliche finanzielle Verluste befürchten.

Das Geschäftsmodell der Bonus.Gold GmbH sah vor, dass mit dem Geld der Anleger physisches Gold angekauft und dieses unmittelbar der Bonus.Gold GmbH überlassen wird, die es wieder in einen sog. Recycling-Mehrwertkreislauf einbringt. Als Sicherheit sollten die Anleger Miteigentumsanteile an den Goldbarren, die in Tresoren in Köln und Istanbul aufbewahrt werden sollten, erhalten. Außerdem sollten sie jederzeit die Auslieferung „ihres“ Goldes plus einen Bonus verlangen können.

Wirtschaftsprüfer kann Goldbestand nicht feststellen

Dass es mit dem Glanz bei der Bonus.Gold GmbH nicht weit her ist, wurde im Herbst 2020 deutlich, als das Unternehmen mit Sitz in Köln plötzlich nicht mehr erreichbar war. Erste Zweifel an der Seriosität der Gesellschaft waren schon zuvor aufgekommen, nachdem der Wirtschaftsprüfer der Bonus.Gold GmbH nur ein eingeschränktes Testat für den Jahresabschluss 2017 erteilte. Grund: Er konnte das Vorhandensein der Goldbestände nicht mit hinreichender Sicherheit überprüfen.

Vermeintlich soll die Bonus.Gold GmbH Gold im Wert von 45 Millionen Euro eingelagert haben. Anleger müssen aber befürchten, dass ein großer Teil des Goldes nicht existiert.

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Gutachten soll Klarheit bringen

Genau darüber soll ein Gutachten Klarheit bringen. Das Amtsgericht Köln hat am 25.11.2021 das vorläufige Insolvenzverfahren über die Bonus.Gold GmbH eröffnet (Az.: 70a IN 228/21) und ein Sachverständigengutachten in Auftrag gegeben.

Der Gutachter soll klären, welche Goldbestände und Vermögenswerte tatsächlich vorhanden sind und ob die Insolvenzmasse ausreicht, um ein reguläres Insolvenzverfahren zu eröffnen. Zudem stellt sich dann die Frage, ob das Gold den einzelnen Anlegern zugeordnet werden kann, so dass sie Aussonderungsansprüche gelten machen können.

 

Gutachten soll Klarheit über Goldbestand der Bonus.Gold GmbH geben
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Bonus.Gold insolvent - Schadenersatzansprüche der Anleger

29.11.2021 | Kanzlei Dr. Ingo Gasser

Vor einem guten Jahr war der Schock für die Anleger der Bonus.Gold GmbH groß, als das Unternehmen nicht mehr erreichbar war und sich die Frage nach dem Verbleib oder der Existenz des Goldes stellte, während sich die Unternehmensverantwortlichen offenbar in die Türkei abgesetzt haben. Nun hat das Amtsgericht Köln mit Beschluss vom 25. November 2021 das vorläufige Insolvenzverfahren über die Bonus.Gold GmbH eröffnet (Az.: 70a IN 228/21).

 

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