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Experten für Bank- und Kapitalmarktrecht gesucht

22. Mai 2019
Berufseinsteigern und Studierenden ist dieser Teil der Rechtswissenschaften häufig nur wenig bekannt, denn das Bank- und Kapitalmarktrecht ist an vielen Universitäten nicht oder kaum Bestandteil des für das Examen relevanten Lernstoffes. In einigen Bereichen des Zivilrechts gibt es zwar Berührungspunkte, die für das Detailwissen zwingend erforderlichen Pflichtvorlesungen und Klausuren innerhalb

Berufseinsteigern und Studierenden ist dieser Teil der Rechtswissenschaften häufig nur wenig bekannt, denn das Bank- und Kapitalmarktrecht ist an vielen Universitäten nicht oder kaum Bestandteil des für das Examen relevanten Lernstoffes.

In einigen Bereichen des Zivilrechts gibt es zwar Berührungspunkte, die für das Detailwissen zwingend erforderlichen Pflichtvorlesungen und Klausuren innerhalb des Rechtsgebietes fehlen jedoch vollständig. Wer einen Experten auf dem Gebiet sucht, der muss ganz genau hinschauen.

Welche Rechtsgebiete umfasst das Bank- und Kapitalmarktrecht?

Das Bankrecht umfasst Regelungen aus dem bürgerlichen Recht und dem Handelsrecht. Das private Bankrecht bestimmt das Verhältnis zwischen Unternehmen, Organisationen und Privatpersonen auf der einen und der Bank auf der anderen Seite. Das öffentliche Bankrecht regelt den Betrieb der Banken selbst und beinhaltet Vorschriften, die für jede Bank verbindlich zu befolgen sind.

Kanzleien spezialisieren sich daher gerne entweder auf die Vertretung von Anlegern, egal ob privat oder institutionell, oder aber auf die Vertretung von Banken, Dienstleistern und anderen Anbietern von Produkten in diesem Bereich, um mögliche Interessenskonflikte zu vermeiden.

Das Kapitalmarktrecht scheint aus dem Bankrecht, dem Gesellschaftsrecht und dem Börsenrecht hervorgegangen zu sein. Die Inhalte des Rechts gelten vor allem dem Schutz des Kapitalmarktes

Woran erkennt man einen Experten?

Oft bietet erst die Spezialisierung oder ein Praktikum in einer Kanzlei mit entsprechendem Schwerpunkt die Möglichkeit, erste Erfahrungen innerhalb des Rechtsgebietes zu sammeln. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften und dem Staatsexamen steht für gewöhnlich ein 2-jähriges, praxis- und prozessorientiertes Rechtsreferendariat an.

Es folgen ein zweites Staatsexamen und der anschließende Aufstieg zum Volljuristen. Nun kann ein Rechtsanwalt ins Berufsleben einsteigen und sich auf jedes beliebige Rechtsgebiet fokussieren, für das dann spätere Fachanwaltstitel erlangt werden können. Ein möglicher Fachanwaltstitel könnte dann der für Bank- und Kapitalmarktrecht sein.

Eine mindestens dreijährige Zulassung als Anwalt, eine Anwaltstätigkeit von mindestens sechs Jahren und ein Fachanwaltslehrgang von mindestens 120 Zeitstunden im jeweiligen Fachbereich inklusive einer finalen Leistungskontrolle sind Bedingung, um den Fachanwaltstitel tragen zu können.

Doktor der Rechte als Qualitätsmerkmal

Gerade in Deutschland wächst die Relevanz von Qualifikationen. Eine Promotion unterstützt einerseits die persönliche Weiterentwicklung und verhilft andererseits zu einem hochwertigen, anerkannten Titel. Die eigene Qualifikation wird aufgewertet und signalisiert Qualität und Seriosität für mögliche Klienten. Aus diesem Grund entscheiden sich einige Juristen nach dem ersten Examen bewusst für eine Dissertation anstelle eines Referendariats.

Die Promotion im Fach Rechtswissenschaft dauert in der Regel 1-5 Jahre und ist vor allem vom gewählten Promotionsthema abhängig. Um den Doktorgrad zu erhalten, muss eine eigenständige wissenschaftliche Leistung in Form einer Dissertation erbracht werden, die nach dem Abschluss veröffentlicht wird. Im zweiten Teil der Promotion muss der Doktorand seine Dissertation in einer mündlichen Prüfung vor einem Komitee verteidigen. Das klingt nicht nur aufwendig, sondern erfordert tatsächlich viel Zeit und Einsatz. Wem der Recherche- und Strukturierungsaufwand zu groß ist, kann sich für die vorbereitenden Arbeiten der Dissertation Unterstützung von professionellen Dienstleistern holen.

Sie suchen einen Spezialisten?

Es gibt sie also – unterschiedlich spezialisierte Anwälte und Kanzleien, deren Expertise einerseits in den Fachanwaltstiteln, andererseits in der Art und Weise, wie diese Titel erworben wurden, deutlich wird.

Ein Doktor der Rechtswissenschaften mit einer entsprechenden Qualifikation für das Rechtsgebiet Banken- und Kapitalmarktrecht unterstreicht die spezielle Expertise und inhaltliche Ausrichtung eines Rechtsanwaltes. Es ist davon auszugehen, dass er ausreichend Erfahrung und Know-how auf dem stark nachgefragten Rechtsgebiet sammeln konnte. Oft finden sich derartig spezialisierte Anwälte in Regionen, in denen die Finanzwirtschaft stark ausgeprägt und die Nachfragen entsprechend hoch sind. In Deutschland ist der Frankfurter Raum prädestiniert für Anwälte mit Spezialisierung im Banken- und Kapitalmarktrecht. Wer sich die Recherchearbeit sparen möchte, der schaut auf unserer Seite „Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht“ nach einer Empfehlung in dem Bereich.