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Hoffnung für Teldafax-Opfer

05. November 2015 |

Insolvenzverwalter Dr. Biner Bähr macht einen guten Job. Bislang wurden 250 Millionen Euro eingesammelt.

Ein Finanzloch von 656 Millionen Euro hat Teldafax seinen 750.000 Gläubigern hinterlassen. Nun gibt es aber tatsächlich Hoffnung für die Opfer:  Das Handelsblatt berichtet am 5. November 2015 über die Erfolge von  Insolvenzverwalter Dr. Biner Bahr, der stolze 214 Millionen Euro von Gläubigern des Billigstromanbieters eingetrieben hat, plus 40 Millionen Zinsen. Bislang hatten die Geschädigten mit einem Totalverlust rechnen müssen.

Die aktuelle Quote ist deutlich mehr, als anfänglich zu erwarten gewesen wäre. Dr. Biner Bähr ist Partner von White & Case in Düsseldorf  und anerkannter Experte für Insolvenzen und Rekonstruierungen. Ein Großteil der Summe steuerte das Finanzamt mit 100 Millionen bei, 13 Millionen müsste Bayer Leverkusen an Sponsorengeldern zurück erstatten. Besonders tief muss Netzbetreiber SYNA in die Kasse greifen.

Die Netztochter der Süwag Energie AG (RWE Konzern) hatte noch Geld erhalten, als wohl längst kein Strom mehr geliefert wurde. Bähr will bis 2017 weitere 100 Millionen Euro auftreiben. Die rund 750.000 Teldafax-Kunden wird das sicher freuen.