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Steuerrecht

Steuerliche Liquiditätsplanung: finanzielle Spielräume im Unternehmen erhalten

02.10.2026

Ein Unternehmen kann wirtschaftlich erfolgreich sein und dennoch unter Zahlungsdruck geraten. Das geschieht etwa, wenn Kundenrechnungen noch offen sind, während laufende Kosten, eine Anschaffung und Steuerzahlungen anstehen. Für den Schutz des betrieblichen Vermögens zählt deshalb mehr als der aktuelle Kontostand. Entscheidend ist, welche Mittel zu welchem Zeitpunkt voraussichtlich verfügbar sind und welche Verpflichtungen daraus bezahlt werden müssen. Eine steuerliche Liquiditätsplanung verbindet diese Perspektiven, ohne sich auf die Betrachtung des Jahresabschlusses zu beschränken.

Steuerfachkräfte in der Kanzlei: Aufgaben und Entwicklung

30.09.2026

Buchführung, Jahresabschlüsse und Steuererklärungen gehören für Unternehmen zum laufenden Geschäft. Die Arbeit dahinter schafft zugleich Grundlagen, um Einnahmen, Kosten und Verpflichtungen einzuordnen. In Steuerkanzleien wirken daran Fachkräfte mit unterschiedlichen Qualifikationen mit. Wer sich beruflich in diesem Bereich orientiert, sollte deshalb genauer hinsehen als nur auf die Stellenbezeichnung: Welche Aufgaben stehen tatsächlich an, wie sind Zuständigkeiten verteilt und welche fachliche Entwicklung passt zur eigenen Erfahrung?

Betriebsprüfung im Bordell

07.09.2026 | Korts Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Im Rotlichtgewerbe versucht die Finanzverwaltung gern, aus einem ganzen Haus einen einzigen großen Umsatzsteuerfall zu machen. Der Betreiber organisiert den Laden, macht Werbung, stellt Zimmer bereit, beschäftigt Security, kümmert sich um Beschwerden und kassiert vielleicht Eintritt. Also, so die schnelle Rechnung: Dann wird er wohl auch die sexuellen Dienstleistungen an die Kunden erbracht haben. Und wenn die Frauen in dem Haus zwei Millionen Euro eingenommen haben, soll der Betreiber bitteschön auch die Umsatzsteuer auf diese zwei Millionen Euro zahlen.

Wenn die Kapitalanlage scheitert: Warum auch die steuerliche Seite zählt

22.08.2026

Wer in eine Kapitalanlage investiert und am Ende einen Totalverlust oder erhebliche Einbußen hinnehmen muss, denkt zunächst an rechtliche Schritte gegen Anbieter oder Vermittler. Dass ein solcher Verlust auch steuerlich relevant sein kann, gerät dabei leicht in den Hintergrund. Doch die richtige steuerliche Einordnung kann den finanziellen Schaden zumindest teilweise abfedern – vorausgesetzt, Betroffene kennen die Grundregeln, halten Fristen ein und können ihre Verluste sauber nachweisen.