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BGH zu Corona: Fitnessstudios müssen Beiträge erstatten

08.05.2022

Die Statistik spricht Bände: über 10 Millionen Menschen hatten in Deutschland vor Ausbruch der Corona-Pandemie einen Vertrag mit einem Fitnessstudio. Dann kam das Virus und nichts war mehr wie zuvor. Während die Studius nach Kräften versuchten, Konzepte zu erarbeiten und die Existenz zu sichern, sorgten die Lockdowns zum endgültigen Aus für die beliebten Trainingsmöglichkeiten. In den allermeisten Fällen verzichteten die Studios nicht auf die Zahlungen, denn es mussten Mieten bezahlt und Mitarbeiter entlohnt werden.

Netflix soll überzahlte Abo-Gebühren erstatten

14.04.2022

Viele Fans von Filmen und Serien wollen auf Streaming-Dienste wie Netflix nicht mehr verzichten. Allerdings geht ein Abonnement eines solchen Anbieters nicht immer ohne rechtliche Auseinandersetzung und vor allen Preiserhöhungen über die Bühne. CLLB Rechtsanwälte hat nun für einen Mandanten Klage gegen Netflix eingereicht und verlangt die Rückerstattung von zu viel gezahlten Abo-Gebühren.

Suchmaschinen Service GmbH – Abzocke am Telefon

29.03.2022 | Kanzlei Loschelder Leisenberg - München

Wenn das Telefon klingelt und sich am anderen Ende die Suchmaschinen Service GmbH meldet, sollten Gewerbetreibende gewarnt sein. „Dann geht es mit großer Wahrscheinlichkeit nicht darum, dass Ihre Firmen-Webseite gut von den Kunden im Internet gefunden wird, sondern schlicht und einfach um Abzocke“, sagt Rechtsanwalt Daniel Loschelder, Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz.

LG Paderborn: Online-Casino muss Spielerin Verlust in Höhe von 115.000 Euro erstatten

25.10.2021

Für eine nach eigenen Angaben spielsüchtige Zockerin hat sich das Blatt noch einmal gewendet. Die Frau hatte mehr als 115.000 Euro im Online-Casino verloren – nun muss die LC International Ltd als Anbieterin des Online-Glücksspiels ihr den Verlust ersetzen. Das Landgericht Paderborn machte mit Urteil vom 24. September 2021 deutlich, dass die Beklagte keine erforderliche Lizenz für ihr Angebot des Online-Glücksspiels hatte und die aufgelaufenen Verluste daher erstatten muss (Az.: 4 O 424/20).

 

Online-Casino muss Spieler fast 180.000 Euro erstatten

21.10.2021

Im Online-Casino hätte ein Spieler beinahe sprichwörtlich Haus und Hof verspielt. Seine Verluste summierten sich auf fast 180.000 Euro. CLLB Rechtsanwälte hat am Landgericht Aachen erreicht, dass er seine Verluste bis auf den letzten Cent zurückbekommt. Das LG Aachen hat mit Urteil vom 28.10.2021 entschieden, dass die Anbieterin mit ihrem Angebot des Online-Glücksspiels gegen das Verbot aus dem Glücksspielstaatsvertrag verstoßen hat und dem Kläger seinen Verlust erstatten muss (Az.: 12 O 510/20).

 

Anbieter muss Spieler Verluste aus Online-Glücksspiel zurückzahlen

11.10.2021

Mehr als 26.000 Euro hatte ein Spieler beim Glücksspiel im Internet verloren. CLLB Rechtsanwälte hat das Geld für seinen Mandanten zurückgeholt. Die beklagte Gesellschaft Electraworks Ltd. mit Sitz in Gibraltar hätte das Online-Glücksspiel in Deutschland nicht anbieten dürfen, da sie nicht über die notwendige Lizenz verfügte. Sie müsse dem Kläger seine Verluste daher erstatten, entschied das Landgericht Gießen mit Urteil vom 27. September 2021 (Az.: 2 O 227/20).

 

Online-Casino muss Spieler Verluste von rund 13.000 Euro erstatten

24.09.2021

 Mehr als 13.000 Euro hatte ein Spieler aus Deutschland im Online-Casino verzockt. Nun muss ihm die Anbieterin des Glücksspiels im Internet seinen Verlust vollständig erstatten. Das hat das Landgericht Halle entschieden (Az.: 4 O 166/21).

Der Spieler hatte von 2016 bis Anfang 2021 immer wieder sein Glück im Online-Casino der Beklagten versucht. Am Ende hatten sich seine Verluste auf rund 13.400 Euro summiert. Das Glücksspiel im Internet war in diesem Zeitraum in Deutschland bis auf wenige Ausnahmen verboten.

Spieler erhält verlorenes Geld zurück – Klage kann in deutscher Sprache erfolgen

04.09.2021

Der Betreiber eines Online-Casino muss einem Spieler in Deutschland seine Verluste in Höhe vom rund 3.100 Euro erstatten. Das hat das Amtsgericht Osnabrück mit Urteil vom 17. August 2021 entschieden (Az.: 82 C 1049/21). Betreiberin des Online-Casinos ist eine Gesellschaft mit Sitz in Malta. Auch wenn diese die Annahme der Klageschrift verweigert hatte, bewahre sie das nicht vor einer Verurteilung, stellte das Gericht klar.

 

Online-Casino muss Verluste erstatten

04.08.2021

Ein Spieler hatte sein Glück im Online-Casino gesucht – und verloren. Insgesamt 14.230 Euro hatte er beim Glücksspiel an virtuellen Geldautomaten verzockt. Jetzt bekommt er jeden Cent zurück. Die Anbieterin des Glücksspiels, die Oring Ltd. Mit Sitz in Malta, muss ihm den Verlust erstatten. Das hat das Landgericht München I mit Urteil vom 30. Juli 2021 entschieden (Az.: 31 O 16477/20).