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Fast 250.000 Euro im Online-Casino verzockt – Spieler bekommt Geld zurück

20.07.2021

 Im Online-Casino hatte sich ein Spieler sprichwörtlich beinahe um „Haus und Hof“ gebracht und Verluste von fast 250.000 Euro angehäuft. Das Blatt hat sich für ihn glücklicherweise noch gewendet und er bekommt sein Geld vollständig zurück. Das Landgericht Leipzig hat am 2. Juni 2021 entschieden, dass die Anbieterin des Online-Casinos, die World of Sportsbetting Limited mit Sitz in Malta, das Online-Glücksspiel in Deutschland nicht hätte anbieten dürfen. Daher muss sie dem Spieler seinen Verlust erstatten (Az.: 07 O 2704/20).

 

Wie funktioniert Datenschutz an Schulen?

19.07.2021 | Chaima Louati - Erbrecht

Die Datenerhebung an Schulen ist unerlässlich. Sie bezieht sich auf Personendaten, Leistungsdaten und Notizen, die während der Schulzeit über einen Schüler, einer Schülerin, einer Lehrkraft und Bedienstete im Schulwesen erhoben werden. Die öffentliche Verwaltung ist verpflichtet, die erhobenen Daten nach rechtlichen Vorgaben und erlassenen Gesetzen zu schützen. Im Folgenden wird erklärt, wie das in Praxis funktioniert.

12.000 Euro im Online-Casino verloren – Spieler erhält Verlust zurück von leovegas.com

15.07.2021

Fast 12.000 Euro hatte ein Spieler in ein paar Monaten im Online-Casino leovegas.com verzockt. Nun muss ihm der Anbieter des Online-Glücksspiels, die World of Sportbetting Ltd. mit Sitz in Malta, jeden Cent zurückerstatten. Das hat das Landgericht Hamburg mit Urteil vom 5. Juli 2021 entschieden (Az.: 319 O 27/21).

11-jähriges Kind trifft keine Mitschuld am Verkehrsunfall – Anspruch auf Schmerzensgeld und Schadenersatz

10.07.2021 | RP Law

Ein elfjähriges Mädchen wurde beim Überqueren der Straße angefahren und verletzt. Das OLG Celle sprach ihm vollen Schadenersatz und Schmerzensgeld zu. Das Kind treffe keine Mitschuld, entschied das OLG mit Urteil vom 19. Mai 2021 (Az.: 14 U 129/20). Das Mädchen habe Entfernung und Geschwindigkeit der heranfahrenden Autos falsch eingeschätzt. Dabei handele es sich um eine typisch kindliche Fehleinschätzung, so das OLG.

 

Adcada GmbH im Insolvenzverfahren - Forderungen bis 23. Dezember 2020 anmelden

16.11.2020 | Kanzlei Brüllmann

Das Insolvenzverfahren über die Adcada GmbH ist wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung am 11. November 2020 regulär am Amtsgericht Rostock eröffnet worden (60 IN 352/20).  Gläubiger können nun ihre Forderungen beim Insolvenzverwalter schriftlich anmelden. Das Gericht hat dafür eine Frist bis zum 23. Dezember 2020 gesetzt.

Neben der Adcada GmbH sind auch zahlreiche Tochtergesellschaften insolvent. Neu hinzugekommen ist hier die Adcada.healthcare GmbH. Über sie und weitere Tochtergesellschaften wurde bislang nur das vorläufige Insolvenzverfahren eröffnet. Betroffen sind:

Kapitalanlage gescheitert - Schadenersatz geltend machen

12.11.2020 | Kanzlei Brüllmann

Es muss nicht immer gleich ein großer Anlageskandal à la Wirecard hinter einer gefloppten Kapitalanlage stecken. Auch mit anderen Geldanlagen erleben Anleger eine Bauchlandung und statt Rendite drohen ihnen Verluste. „In vielen Fällen können Schadenersatzansprüche geltend gemacht werden. Die sollten aber nicht auf die lange Bank geschoben werden. Zum Jahresende kann die Verjährung von Schadenersatzansprüche drohen“, sagt Rechtsanwältin Eva Birkmann, Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht bei Brüllmann Rechtsanwälte.

BGH XI ZR 525/19 - Widerruf Autokredit erfolgreich

09.11.2020 | Kanzlei Brüllmann

Halten sich die Banken bei den Widerrufsinformationen nicht an die Mustervorlage des Gesetzgebers, ist der Widerruf von Darlehen möglich. Das hat nun der BGH mit Urteil vom 27. September 2020 bestätigt (Az.: XI ZR 525/19). Der Bundesgerichtshof entschied, dass der Widerruf einer Autofinanzierung wirksam erfolgt ist, weil der Bank ein Fehler in der Widerrufsinformation unterlaufen ist. Das Urteil ist noch nicht veröffentlicht.