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Online-Casino muss Spieler fast 180.000 Euro erstatten

21.10.2021

Im Online-Casino hätte ein Spieler beinahe sprichwörtlich Haus und Hof verspielt. Seine Verluste summierten sich auf fast 180.000 Euro. CLLB Rechtsanwälte hat am Landgericht Aachen erreicht, dass er seine Verluste bis auf den letzten Cent zurückbekommt. Das LG Aachen hat mit Urteil vom 28.10.2021 entschieden, dass die Anbieterin mit ihrem Angebot des Online-Glücksspiels gegen das Verbot aus dem Glücksspielstaatsvertrag verstoßen hat und dem Kläger seinen Verlust erstatten muss (Az.: 12 O 510/20).

 

Überhöhte Beiträge von der privaten Krankenversicherung zurückfordern

19.10.2021 | RP Law

Beitragserhöhungen der privaten Krankenversicherung (PKV) sind die für die Versicherungsnehmer nicht nur ärgerlich – sie können auch unwirksam sein. Der Bundesgerichtshof hat mit Urteilen vom 16. Dezember 2020 klargestellt, dass die Beitragserhöhungen nur dann wirksam sind, wenn der Versicherer erklärt, welche Änderung einer Rechnungsgrundlage die Anpassung erforderlich gemacht hat (Az.: IV ZR 294/19 und IV ZR 314/19).

Widerruf der Lebensversicherung – Beiträge zurückfordern

15.10.2021 | RP Law

Für Generationen war die Lebensversicherung ein wichtiger Baustein, um für das Alter vorzusorgen und finanziell abgesichert zu sein. Diese Rolle können Lebensversicherungen immer seltener erfüllen. Aufgrund verschiedener Umstände ist die Rendite oftmals enttäuschend und die Lebensversicherung ist für den Verbraucher eher zu einem Klotz am Bein geworden als zu einem wertvollen Baustein der Altersvorsorge. Die gute Nachricht für enttäuschte Versicherungsnehmer ist, dass sie ihre Lebensversicherung in vielen Fällen noch widerrufen können.

 

46.000 Euro bei Online-Sportwetten verloren – Spieler erhält Verlust zurück

12.10.2021

 Bei Sportwetten im Internet hatte ein Spieler mehr als 46.000 Euro verloren. Nach einem Urteil des Landgerichts Landshut vom 8. Oktober 2021 erhält er sein Geld zurück (Az.: 75 O 1849/20). Als Anbieterin der Online-Sportwetten muss ihm die Hillside (Sports)LP seine Verluste erstatten. „Sie hätte die Online-Sportwetten in Deutschland erst gar nicht anbieten dürfen, weil sie keine gültige Konzession dafür hatte“, sagt Rechtsanwalt István Cocron, CLLB Rechtsanwälte, der das Urteil für seinen Mandanten erstritten hat.

 

46.000 Euro bei Online-Sportwetten verloren – Spieler erhält Verlust zurück

12.10.2021

Bei Sportwetten im Internet hatte ein Spieler mehr als 46.000 Euro verloren. Nach einem Urteil des Landgerichts Landshut vom 8. Oktober 2021 erhält er sein Geld zurück (Az.: 75 O 1849/20). Als Anbieterin der Online-Sportwetten muss ihm die Hillside (Sports)LP seine Verluste erstatten. „Sie hätte die Online-Sportwetten in Deutschland erst gar nicht anbieten dürfen, weil sie keine gültige Konzession dafür hatte“, sagt Rechtsanwalt István Cocron, CLLB Rechtsanwälte, der das Urteil für seinen Mandanten erstritten hat.

 

Anbieter muss Spieler Verluste aus Online-Glücksspiel zurückzahlen

11.10.2021

Mehr als 26.000 Euro hatte ein Spieler beim Glücksspiel im Internet verloren. CLLB Rechtsanwälte hat das Geld für seinen Mandanten zurückgeholt. Die beklagte Gesellschaft Electraworks Ltd. mit Sitz in Gibraltar hätte das Online-Glücksspiel in Deutschland nicht anbieten dürfen, da sie nicht über die notwendige Lizenz verfügte. Sie müsse dem Kläger seine Verluste daher erstatten, entschied das Landgericht Gießen mit Urteil vom 27. September 2021 (Az.: 2 O 227/20).

 

Schadenersatz im Abgasskandal bei Wohnmobil auf Basis eines Fiat Ducato

10.10.2021 | RP Law

Die Freude am eigenen Wohnmobil ist bei vielen Besitzern getrübt. Grund ist der Abgasskandal, der auch die Camper erreicht hat. Besonders betroffen sind Wohnmobile, die einen Fiat Ducato als Unterbau haben. Abgasmessungen der Deutschen Umwelthilfe (DUH) und auch des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) zeigen, dass Modelle des Fiat Ducato sowohl mit der Abgasnorm Euro 5 als auch mit der Abgasnorm Euro 6 die zulässigen Grenzwerte für den Stickoxid-Ausstoß übersteigen.

 

Prämiensparverträge: Sparer erhalten Zinsnachzahlung - BGH XI ZR 234/20

07.10.2021 | Kanzlei Staudenmayer

Zinsanpassungen in den meisten Sparverträgen kannten seit Jahren nur eine Richtung – nach unten. Das könnte sich nun ändern. Viele Sparer haben nach einer aktuellen Entscheidung des Bundesgerichtshofs Anspruch auf Zinsnachzahlungen. Der XI. Zivilsenat hat deutlich gemacht, dass Klauseln, die es den Banken ermöglichen, den variablen Zinssatz quasi nach Belieben zu verändern, unzulässig sind (BGH vom 06.10.2021 - XI ZR 234/20).

Online-Casino muss Spieler Verluste von rund 13.000 Euro erstatten

24.09.2021

 Mehr als 13.000 Euro hatte ein Spieler aus Deutschland im Online-Casino verzockt. Nun muss ihm die Anbieterin des Glücksspiels im Internet seinen Verlust vollständig erstatten. Das hat das Landgericht Halle entschieden (Az.: 4 O 166/21).

Der Spieler hatte von 2016 bis Anfang 2021 immer wieder sein Glück im Online-Casino der Beklagten versucht. Am Ende hatten sich seine Verluste auf rund 13.400 Euro summiert. Das Glücksspiel im Internet war in diesem Zeitraum in Deutschland bis auf wenige Ausnahmen verboten.

Online-Glücksspiel – Zahlungsdienstleister hat keinen Anspruch gegen Spieler

20.09.2021

Anfang Juli 2021 wurde das Verbot von Online-Glücksspiel in Deutschland zwar etwas gelockert, bis dahin war das Verbot im Glücksspielstaatsvertrag umfassend geregelt. Demnach ist nicht nur das Angebot von Online-Glücksspielen untersagt, sondern auch die Mitwirkung an Zahlungen im Zusammenhang mit unerlaubtem Glücksspiel ist verboten. „Das bedeutet, dass Banken oder Zahlungsdienstleister, die mit ihrem Angebot das Tätigen der Einsätze im Online-Casino erst ermöglichen, keinen Zahlungsanspruch gegen den Spieler haben“, sagt Rechtsanwalt István Cocron, CLLB Rechtsanwälte.