Sie befinden sich hier:
Startseite Node

Abgasskandal: Minderung des Kaufpreises statt Rückabwicklung des Kaufvertrags möglich - BGH VI ZR 40/20

16.08.2021 | Kanzlei Staudenmayer

Geschädigte Autokäufer haben im Abgasskandal auch Anspruch auf den sog. kleinen Schadenersatz. Das hat der Bundesgerichtshof jetzt klargestellt (BGH, Urteil vom 06.07.2021 – VI ZR 40/20). „Gemeint ist damit, dass der Autokäufer das Fahrzeug behalten kann und Anspruch auf Ersatz des Minderwerts hat, also auf den Betrag, den er für das von Abgasmanipulationen betroffene Fahrzeug zu viel gezahlt hat“, sagt Rechtsanwalt Michael Staudenmayer.

 

Autokartell: EU-Komission verhängt hohe Bußgelder

13.08.2021 | RP Law

Nach jahrelangen Ermittlungen hat die EU-Kommission am 8. Juli 2021 Strafen im sog. Auto-Kartell verhängt. Wegen illegaler Absprachen zur Abgasreinigung muss Volkswagen, inklusive der Konzernmarken Audi und Porsche, eine Strafe in Höhe von rund 500 Millionen Euro zahlen und BMW wird in Höhe von rund 370 Millionen Euro zur Kasse gebeten. Konkret werden den Autobauern Absprachen zur Größe der AdBlue-Tanks vorgeworfen.

RP Law

Für Privatpersonen und Unternehmen ist RP Law in einem Team spezialisierter Rechtsanwälte der richtige Ansprechpartner

Wir sind bundesweit für Verbraucher im Diesel-Abgasskandal, Bank- und Kapitalmarktrecht sowie dem Versicherungsrecht tätig.

rp law vertritt zudem Unternehmen wie Privatpersonen in den Bereichen des Miet- und Immobilienrechts, in Krisensituationen und bei insolvenzrechtlichen Fragestellungen.

Für Ihr Recht setzen wir uns mit Leidenschaft, Freude und Hartnäckigkeit ein. Das ist unser Antrieb.

Saleo Rechtsanwälte

Saleo-Rechtsanwälte steht am Standort Bad Nauheim für juristische Expertise in den wichtigsten Bereichen des Wirtschaftsrechts, aber auch im Baurecht, Gesellschaftsrecht und im Arbeitsrecht. Die Kanzlei ist engagiert im Dieselskandal und Kooperationskanzlei der IG Dieselskandal. Im Bankrecht ist die Kanzlei verbraucherrechtlich aufgestellt mit den Themen Vorfälligkeitsentschädigung oder Widerruf von Darlehen.

Strom erzeugen und Steuern sparen mit Solaranlagen

04.08.2021 | Kanzlei Staudenmayer

Gerade in Zeiten von Klimaschutz und Energiewende lohnt es sich, über die eigene Solaranlage auf dem Dach nachzudenken. Der Vorteil: Eine Photovoltaikanlage leistet nicht nur einen Beitrag zum Umweltschutz, sie schont auch den eigenen Geldbeutel. „Wer es richtig anstellt, kann mit der eigenen Solaranlage auch Steuern sparen“, sagt Rechtsanwalt Michael Staudenmayer, Fachanwalt für Steuerrecht aus Stuttgart.

 

Online-Casino muss Verluste erstatten

04.08.2021

Ein Spieler hatte sein Glück im Online-Casino gesucht – und verloren. Insgesamt 14.230 Euro hatte er beim Glücksspiel an virtuellen Geldautomaten verzockt. Jetzt bekommt er jeden Cent zurück. Die Anbieterin des Glücksspiels, die Oring Ltd. Mit Sitz in Malta, muss ihm den Verlust erstatten. Das hat das Landgericht München I mit Urteil vom 30. Juli 2021 entschieden (Az.: 31 O 16477/20).

 

Online-Casino muss Spieler rund 54.500 Euro zurückzahlen

01.08.2021

. Immer wieder hatte ein Spieler sein Glück beim Black Jack oder Poker im Online-Casino versucht – und verloren. Nach rund zwei Jahren hatte er fast 54.500 Euro verspielt. Im Gerichtssaal hat sich das Blatt nun doch noch zu seinen Gunsten gewendet. Mit Urteil vom 14. Juli 2021 entschied das Landgericht Mainz, dass die Anbieterin des Online-Casinos die Verluste erstatten muss (Az.: 9 O 65/20). Grund: Das Glücksspiel hätte gar nicht angeboten werden dürfen, weil Glückspiel im Internet in diesem Zeitraum in Deutschland bis auf wenige Ausnahmen verboten war.

Fast 250.000 Euro im Online-Casino verzockt – Spieler bekommt Geld zurück

20.07.2021

 Im Online-Casino hatte sich ein Spieler sprichwörtlich beinahe um „Haus und Hof“ gebracht und Verluste von fast 250.000 Euro angehäuft. Das Blatt hat sich für ihn glücklicherweise noch gewendet und er bekommt sein Geld vollständig zurück. Das Landgericht Leipzig hat am 2. Juni 2021 entschieden, dass die Anbieterin des Online-Casinos, die World of Sportsbetting Limited mit Sitz in Malta, das Online-Glücksspiel in Deutschland nicht hätte anbieten dürfen. Daher muss sie dem Spieler seinen Verlust erstatten (Az.: 07 O 2704/20).